Spender greifen für Burgruine in die Tasche
Erfreulicher Geldzufluss für den Förderverein Lichtenegg - Vierter Bauabschnitt startet Mitte Mai

Lichtenegg(hjh): Einige der erfreulichsten Aspekte in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Burgruine Lichtenegg im Gasthaus Raum lieferte der Kassenbericht. Als wichtigste Einnahmen nannte die Kassiererin Monika Telle den großen und erfreulichen Anteil der Spenden.

Der Vorsitzende Richard Pilhöfer würdigte in seinem Bericht die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern des Landratsamts Amberg-Sulzbach, der Gemeinde Birgland und der Tourismusverbände. Landrat Armin Nentwig habe mitgeholfen, beachtliche Spenden und Fördergelder zu bekommen. Für die vielen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden an der Burgruine dankte Pilhöfer den Mitgliedern und Helfern.

Der Fahrplan für 2008 beinhaltet den Beginn des vierten Bauabschnitts Mitte Mai. So rasch wie möglich sollen der Einbau der Stahltreppe zum Aussichtsfelsen und die Endmontage der Panoramatafel erfolgen. Der Termin für das Sommerfest steht noch nicht fest. Der Vereinsausflug zur Burgruine Wildenau wird mit einem Ritteressen verbunden sein.

Mit seinem ausführlichen Protokoll brachte Schriftführer Rolf Wolfermann die umfangreiche Arbeit im Verein zum Ausdruck. Ein voller Erfolg war wieder das Sommerfest auf der Burgruine. Nebenbei eroberten ca. 150 Biker, angeführt von Landrat Armin Nentwig und der Fürther Landrätin Gabriele Pauli, die Burgruine Lichtenegg.

Die Kassiererin Monika Telle gab einen durchweg positiven Kassenbericht ab. Besonders das hohe Spendenaufkommen von ca. 12 000 Euro sorgt für eine solide finanzielle Basis. Die Kassenprüferinnen Dr. Uta Maul und Inge Pilhöfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung.

Grüße und Dank der Gemeinde überbrachte Herbert Steinmetz. Der Birgland-Bürgermeister versprach, die Vorstandschaft weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Die Finanzierung steht für die Umsetzung des vierten Bauabschnitts; Eigenleistung ist gefragt. Erfreulich fand er die Einbeziehung Lichteneggs in den "Erzweg". Für seine Benutzer ist das 360 Grad-Panorama auf dem Aussichtsfelsen am Burgberg sicher attraktiv.

Quelle: SZ: 18.01.2008
Autor: Hans-Jürgen Hörtler
Bilder: Gerhard Rösel