Weitere Planungen

Die Sanierungsarbeiten zum 4. Bauabschnitt des Bergfrieds müssen zeitnah bis spätestens 30. April 2009 abgeschlossen werden. Nur solange besteht noch die Erlaubnis durch den Grundstücksbesitzer, die Zufahrt über die Burgbergwiese zu nutzen. Danach hat weder der Verein noch die Gemeinde eine Möglichkeit, die Burgruine mit Fahrzeugen und Maschinen zum Zwecke der Sanierungs- und Pflegemaßnahmen anzufahren. Der Förderverein ist demzufolge ab Mai quasi handlungsunfähig. Die Schaffung eines durchgehend verfügbaren, auf öffentlichem Grund befindlichen Fußweges mit Notfahrmöglichkeit ist deswegen dringender denn je nötig. Auch bei dem existierenden und geförderten vorderen Aufstieg über privaten Grund zur Burgruine ist die ständige Verfügbarkeit nicht gewährleistet. Dieser Weg kann durch ein Tor am Wirtsgarten abgesperrt werden. Weiterhin hat der Eigentümer gegenüber der Gemeinde keine verlässliche Nutzungsvereinbarung dokumentiert.

Ebenso verhält es sich mit der durchgehenden Ausleuchtung des Weges am Abend. Hier können wir nur den oberen Teil des Weges mit der vom Förderverein installierten Beleuchtungsanlage aufhellen.

Unsere weiteren Aufgaben aus der Vereinssatzung wie Freihaltung des Burgbergs und Pflege der Burganlage sowie Schaffung gesicherter Zugänge zur Burgruine hängen von der ausstehenden Zufahrtsmöglichkeit ab.

5. Bauabschnitt der Burgsanierung

Trotz immer knapper werdender öffentlicher Fördermittel und der drohenden Handlungsunfähigkeit durch die Wegnahme der Zufahrtsmöglichkeit zur Burgruine versucht der Verein einen weiteren Bauabschnitt anzugehen. Mit dem BLfD in München müssen diesbezüglich weitere Gespräche geführt werden um grünes Licht für die Vorbereitung eines 5. Bauabschnitts zu bekommen. Das Ingenieurbüro ALS wird dazu im Vorfeld wieder einen Maßnahmenkatalog und die Planung erstellen. Ein verbindlicher Finanzierungsplan kann daran anschließend festgemacht werden. Auch die Gemeinde Birgland, die Eigentümer der Burgruine ist, muss ihre Zustimmung zu einem weiteren Bauabschnitt geben.

Zum Erhalt der Reste des alten Baudenkmals sind die folgenden weiteren Baumaßnahmen im Zuge eines möglichen 5. BA angedacht:

  1. Sicherung und Rekonstruktion der Innenschale zur Stabilisierung der hohen Palasmauer
  2. Das Wegestück zwischen dem Bergfried und der Metalltreppe einschließlich eines Handlaufes soll fertig gestellt werden
  3. Im Zusammenhang mit der Fuß/und Fahrwegsicherung muß die historische Wegeführung ins Burginnere angegangen werden.
  4. Heimische Wacholderpflanzen sollen zur Pflege des Landschaftsbildes die vorhandenen Trockenrasen am Burgberg ergänzen
  5. Es soll nach dem 5. BA eine Dokumentation der gesamten Baumaßnahme erfolgen.
  6. Auch die Freilegung der an der Giebelseite des Palas vermuteten Zisterne wird überlegt.