Beleuchtungsanlage

Die Burgruine erstrahlt an den Abenden der Wochenenden und Feiertage in einem besonderen Licht. Schon seit dem Jahre 2000 wird sie von mehreren Seiten stimmungsvoll beleuchtet.

Der Förderverein ersetzte 2007 die drei bisherigen Halogenstrahler durch Strom sparende gelbe Natriumdampflichtstrahler und erneuerte die alten, maroden Holzmasten durch neue Metallmasten. Zusätzlich sind ein Halogenstrahler in einem benachbarten Privatgrundstück vorhanden. Bereits im Sommer 2006 betonierten Vereinsmitglieder drei neue Masthülsen und verlegten Kabel im Fels. Es wurden neue Strahler installiert, die mit gelbem Natriumdampflicht nicht nur eine gemütliche Atmosphäre entstehen lassen, sondern auch viel weniger Strom verbrauchen. Durch derartige außerordentliche Initiativen des Fördervereins ist der touristische Kleinod Lichtenegg weit über die Grenzen der Gemeinde Birgland hinaus bekannt geworden von dem vor allem auch die örtliche Gastronomie stark profitiert.

Die Burgruine erstrahlt in neuem Licht

Im Herbst knickte eine Sturmböe den Holzmast an der Dorfseite um. Es drohte eine finstere Weihnacht und Winterzeit, zumal uns Masten fehlten. Wir stellten in einer Vorstandssitzung im November fest, dass sich verzinkte Laternenmasten mit Gehäuse für den Elektroanschluss auch von den Abmessungen her am besten eignen würden. Hauptproblem war die Kostenfrage so kurz vor unserem 4. Bauabschnitt! Rechtzeitig zu unserer gemütlichen Weihnachtsfeier am 16.12.2006 beschenkten uns gleich zwei „Weihnachtsmänner“: Bürgermeister Herbert Steinmetz spendete uns privat zwei gebrauchte Laternenmasten, von denen schon am nächsten Tag einer notdürftig gesetzt wurde und die Burg wieder erstrahlen lässt. Hans Kratzer aus Lichtenegg überraschte uns ebenfalls bei der Weihnachtsfeier mit dem aus Anlass seines 80. Geburtstags angekündigten Geschenk eines neuen dritten Beleuchtungsmasts – als ob er gewusst hätte, dass in der Nacht vom 11. zum 12.01.2007 der Orkan „Franz“ den Holzmast an der Nordseite der Burg umreißen würde. Den beiden Spendern sei herzlichst gedankt!

Weitergehende Planung zur Ausleuchtung

Mit der vom Förderverein installierten Beleuchtungsanlage können wir nur den oberen Teil des Weges aufhellen. Im privaten Teilstück des Weges, dem Wirtsgarten, können wir das nicht gewährleisten. Wir diskutieren aktuell darüber, unsere Beleuchtungsanlage mit dem flexiblen Anschaltkonzept Dial4Light zu erweitern. Die Ausweitung eines solchen Angebotes in den Freizeitbereich hinein wie beispielsweise die Beleuchtung von Burgruinen empfiehlt sich kostenpflichtig anzubieten, da dies mit hohen Stromkosten verbunden ist. Die Möglichkeit aber, das Flutlicht individuell einschalten zu können, käme den Besuchern der Burgruine sicher sehr entgegen. Über Dial4Light könnte die Beleuchtung somit bedarfsgerecht angeboten werden und der Förderverein könnte die so eingesparten Energiekosten für die eigentlichen Satzungsziele verwenden. Zudem ist dies auch ein Beitrag zum Umweltschutz, da die Beleuchtung nur eingeschaltet wird, wenn sie auch tatsächlich benötigt wird.