Freilegung des Burgbergs

Schon im Jahre 1999 begann begann mit behördlicher Genehmigung die vorsichtige Freilegung des völlig zugewachsenen Burgbergs. Der Burgberg sah auf alten Fotos bis in die Siebziger Jahre dieses Jahrhunderts hinein wie eine klassische Juralandschaft mit Wacholdern und Silberdisteln aus.  Als das Vieh von den Weiden in die Ställe kam, verwilderte der Burgberg mit einem undurchdringlichen Dickicht von annähernd Tausend dünnen und langen  Linden, stacheligen Schlehensträuchern und vielen Brennnesseln. Die Burg war kaum mehr zu sehen. Die Aussicht wuchs zu.

Noch vor Gründung des Fördervereins wurde bei der damaligen Flurbereinigungsdirektion in Regensburg beantragt, im Rahmen der anlaufenden Dorferneuerung den Burgberg in den auf Fotos nachweisbaren früheren Zustand zurück zu versetzen. Unter Mitwirkung vieler Bürger und mit behördlicher Aufsicht wurde das zunächst an der Dorfseite des Burgbergs verwirklicht. Auf Initiative des Fördervereins konnte mit Unterstützung des Landrats, Herrn Dr. Hans Wagner, sowie dem Präsidenten der Direktion für Ländliche Entwicklung, Herrn Dr. Peter Czommer, die Entbuschung auf die übrigen Bereiche des Burgbergs ausgedehnt werden.

Man beließ neben den noch wenigen Wacholderbüschen auch einzelne Kiefern, Birken, eine Eiche und vor allem die über 100 Jahre alte, mächtige und formschöne Dorflinde am Westhang. Der Burgberg sieht nun aufgeräumt und natürlich aus; das Rundum-Panorama ist wieder hergestellt. Bergschafe beweiden den Brugberg und sorgen für den Erhalt dieses Zustands und für eine Regeneration der für den Jura  typischen Wacholderheidelandschaft. 
 

Weitere Beispiele wie die Burgruine durch die Freilegung wieder ihr früheres Erscheinungsbild zurück bekam.
 
 Eine Ansicht aus dem Jahre 1997 mit völlig verwachsener Südwestmauer Und so sah die Westmauer nur zwei Jahre später aus.