Satzung

 „Förderverein Burgruine Lichtenegg e. V.“

 

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

  1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Burgruine Lichtenegg“.

  2. Er soll ins Vereinsregister beim Amtsgericht – Registergericht  92224 Amberg eingetragen werden und führt nach der Eintragung den Zusatz „e. V.“

  3. Der Verein hat seinen Sitz in Lichtenegg, 92262 Birgland

  4. Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck

 

  1. Der Zweck des Vereins ist die Unterstützung der Gemeinde Birgland bei der Sicherung und Sanierung der Burgruine Lichtenegg, der Verbesserung des Zugangs. der Freihaltung des Burgbergs von sichtbeeinträchtig-enten Bäumen und Gegenständen

  2. Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Eigenleistung, Beschaffung von Mitteln aller Art, sei es durch Spenden, Zuschüsse, Beiträge oder Durchführung von Veranstaltungen, die geeignet sind, dem geförderten Zweck zu dienen.

  3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Eine Zuwendung an Vereinsmitglieder ist ausgeschlossen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  4. Die Ausübung von Vereinsämtern nach der Satzung geschieht ehrenamtlich.

  5. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der Abgabenordnung, Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“. Als Förderverein nach § 58 AO hat er seine Mittel ausschließlich zur Förderung des in § 2 der Satzung genannten steuerbegünstigen Zwecks der Körperschaft.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden, die bereit ist, Ziele und Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen.

  2. Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung.

  3. Für Minderjährige muß die schriftliche Erklärung der/des gesetzlichen Vertreter(s)vorgelegt werden.

  4. Die Mitgliedschaft im Förderverein erlischt durch Kündigung, Tod, Ausschluß oder Auflösung des Vereins.

  5. Die Kündigung ist dem Vorstand schriftlich zu erklären, sie ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.

  6. Ein Ausschluß des Mitglieds aus dem Verein kann aus wichtigem Grund durch den Vorstand erfolgen. Als wichtiger Grund gilt insbesondere vereinsschädigendes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins. Vor dem Ausschluß ist das Mitglied zu hören. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen. Innerhalb eines Monats ab Zugang kann das Mitglied Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

 

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. (Mindestbeitrag 24.- DM/Jahr).

  2. Der Mitgliedsbeitrag kann in begründeten Einzelfällen auf Antrag des Mitglieds gestundet, herabgesetzt oder erlassen werden.

  3. Für Familienangehörige kann ein Familienbeitrag beantragt werden. Liegt ein solcher Antrag vor, wird für ein Mitglied der volle Beitrag, für alle weiteren Mitglieder die Hälfte des Mitgliedsbeitrags erhoben; für in Ausbildung befindliche Kinder gilt dies längstens bis zur Vollendung des 24. Lebensjahr

  4. Nach Möglichkeit sollen alle Mitglieder den Verein durch zusätzliche Spenden fördern.

 

§ 6 Organe

 

  1. Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung

 

§ 7 Vorstand

 

  1. Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Beide sind einzeln vertretungsberechtigt. Bei Rechtsgeschäften von mehr als 2000.-DM müssen sie die Zustimmung des erweiterten Vorstands einholen.

  2. Der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand)besteht aus
        a. dem 1.Vorsitzenden
       
    b. dem 2.Vorsitzenden
       
    c. dem 1.Kassier
       
    d. dem 2.Kassier
       
    e. dem 1.Schriftführer
       
    f. dem 2.Schriftführer
       
    g. mindestens 4 Beisitzer
     

  3. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch diese Satzung einem anderen Organ zugewiesen werden. Er ist zuständig vor allem für die laufenden Geschäfte des Vereins,
    - die Vorbereitung, die Einberufung, die Tagesordnung und den Ablauf der Mitgliederversammlung,
    - die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    - die Aufstellung eines Haushaltsplans, die Buchführung über Einnahmen und Ausgaben des Vereins, die Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung
    - Beschlußfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern.
    - Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere mit der Presse
    - Werbung für Spenden
    - Organisation von Eigenleistung
    - Beschaffung von Zuschüssen
    - Durchführung von Veranstaltungen
     

  4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Er bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.

  5. Die Vorstandssitzungen werden vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen. Eine Tagesordnung muß nicht vorliegen.

  6. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 4 seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des 2. Vorsitzenden.

  7. Der Vorstand kann zu seiner Entlastung einen Geschäftsführer benennen.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

  1. Eine Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 10 Tagen durch persönliche Einladung mittels Brief einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich mit Grund beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

  2. In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

  3. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
    -          Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenbericht  für das vergangene Geschäftsjahr,
    -          Entlastung des Vorstands,
    -          Wahl und Abberufung des Vorstands
    -          Beschlußfassung über Satzungsänderung und Vereinsauflösung,
    -          Festsetzung des Mitgliedsbeitrags,
    -          weitere Aufgaben, die sich aus dieser Satzung oder nach Gesetz ergeben.
     

  4. Der Vorstand muß unverzüglich eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 20 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich, mit Grund und Zweck, fordern oder wenn das Vereinsinteresse eine Mitgliederversammlung erfordert.

  5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand einberufen

  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder.

  7. Die Beschlußfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit ¼ der anwesenden Mitglieder dies beantragt. 

  8. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

  9. Wahlen müssen geheim durchgeführt werden.

  10. Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.

  11. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.

  12. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen und vom Protokollführer und Versammlungsleiter zu unterschreiben.

 

§ 9 Kassenprüfer

 

  1. Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für 4 Jahre zwei Kassenprüfer, die die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit überprüfen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf Zweckmäßigkeit der Ausgaben.

  2. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

  3. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten

 

§ 10 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

 

  1. Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit 51 % Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen.

  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Birgland, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

Vorstehende Satzung wurde am 19. Dezember 1998 im Gasthaus  „Zum Alten Schloßwirt“ in Lichtenegg von den Gründungsmitgliedern beschlossen.

 

 

Lichtenegg, 19. Dezember1998

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 (Vor-/Zuname, eigenhändige Unterschrift von mindestens 7 Mitgliedern)